Sonntag, 14. April 2013

Krümel - Bericht aus Brüssel

Freitagmorgen, ein typisches Business Hotel. Gerade hat mir ein goldbetresster Flugkapitän meinen schon halb eingedeckten Frühstückstisch weggeschnappt. Ich bin die einzige Frau im Raum, die jüngste bin ich sowieso. Klare Sache, ich muß auf einer Dienstreise sein.

Nach Brüssel hat es mich verschlagen, und da ich arbeiten muß, übergebe ich für den Bericht über die Stadt an meinen rasenden Reporter: Krümel! Bitteschööööön!

Ja, Bonjürchen! Endlich komme ich mal wieder zu Wort!

Also, was zuvor geschah: Wir waren seit Donnerstagnachmittag in der Stadt, weil Nadine abends an einem Geschäftsessen teilnehmen mußte. Ich weiß nicht, welche Geschäfte sie da gegessen hat, denn der Elch durfte nicht mit, der Elch mußte allein im Hotelzimmer sitzen, nur mit ein bißchen Schokolade. Ich hab mich aber trotzdem amüsiert. Die hatten da einen supertollen Schrank, für Fernseher, Minibar und so weiter. Und da gab es doch tatsächlich ein Extrafach für ein Bügeleisen, coool! Ich bin dann damit Schlitten gefahren, raus, rein, raus, yipiiieh!






Nach dem anstrengenden Nachmittag war das auch eine gute Abwechslung. Denn bevor die Geschäfte gegessen wurden, wurden sie besucht, und zwar von uns. Wir sind die Nieuwstraat/ Rue Neuve rauf und runtergelaufen, das ist die Haupteinkaufsstraße in der Brüsseler Innenstadt. Sie bietet nichts wirklich Besonderes, vielmehr die üblichen Verdächtigen - allerdings die Verdächtigen, auf die man weniger in Deutschland als in Frankreich trifft. Somit hatte die Sache durchaus Abwechslungscharakter. 

Wir hatten schon viel über die niederländische Kette Hema gehört, bei der es gaaaanz tolle Kindermode geben sollte. In Deutschland ist Hema leider nur mit wenigen Filialen vertreten. In Brüssel gibt es aber mehrere Geschäfte, wir also rein. Und tatsächlich, für kleine Menschen bis Größe 92 gibt es eine große Auswahl superschnuckeliger Kleidungsstücke und schön gestalteter Babyaccessoires (z.B. bunt gemusterte Mulltücher). Jenseits von Größe 92 fiel das Angebot dann allerdings massiv ab. Ganz nette Sachen, aber wirklich nichts weiter Erwähnenswertes. Schade! 

Immerhin, die kleine Spielzeugabteilung lohnt einen Besuch, und wir haben getupfte Schwimmflügel für den Sommer mitgenommen. Für Babynella, versteht sich. Elche können natürlich von Geburt an schwimmen und sind dabei ein Ausbund an Eleganz und Haltung.

Hier unsere letztendliche Ausbeute des nachmittäglichen Fischzugs. Ganz hübsch, gell?



 Am nächsten Tag hatten wir vor der Rückfahrt noch die Gelegenheit für einen kurzen Spaziergang, der unvermeidlicherweise auch zur Grand Place führte. Dort fing es auf einmal an zu regnen und wir haben uns auf einen Kaffee ins Restaurant Le Roy d'Espagne gesetzt. Sehr nett! Gemütlich, mit einer großen Feuerstelle mitten im Raum und sehr netter Bedienung. Naja, der Cappuccino war mit 4,40 € nicht gerade preiswert, dafür hatten wir aber einen Tisch direkt am Fenster und einen tollen Blick auf die wunderschönen Gebäude der Grand Place. 



Wenig später ging es mit dem Thalys wieder zurück nach Hause und zu Babynella. Mann, hat die sich über die Sachen gefreut, die wir ihr mitgebracht haben! 

So, Ihr Lieben, das war es für heute von mir. Schon in 14 Tagen berichte ich wieder einmal live aus Paris! A tout à l'heure, mes chères!

Euer Krümel

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