Donnerstag, 30. Mai 2013

Borkum - ein kleiner Reiseführer

Hallöchen Ihr Lieben!

nachdem die Rückreise von Borkum wesentlich geruchsneutraler war als die Hinreise, gibt es hier wieder ein paar Reisetips von Eurem rasenden Reporter Krümel!



Moin, moin!

Auch wenn das Wetter leider erst in der zweiten Hälfte unseres Aufenthalts sonnig, und es zu keinem Zeitpunkt warm wurde, hat es sich mal wieder gelohnt auf die Insel zu fahren.

Wir waren nun zum dritten Mal dort, das erste Mal mit Babynella. Borkum ist, wie soll ich es sagen, insgesamt eher... ereignisarm. Es gibt einen kleinen Ort mit ein paar netten Lokalen, den nordseeüblichen Geschäften, jede Menge Fahrradverleihe und ansonsten viel Meer, Strand und Grünzeug. Wer sich einmal so richtig erholen will, ist hier richtig, wer action sucht, nicht. Allerdings hat man als hypersensibler, dauerkreativer Elch in Wohngemeinschaft mit einem zweijährigen Kind Tag für Tag wahrhaftig genug action, und so hatten wir wirklich eine tolle Zeit.

Hin und zurück fährt man am besten mit der Deutschen Bahn (wer kann, reserviert einen Platz im (Kleinkind)abteil) und setzt ab Emden Außenhafen mit der Fähre oder dem Katamaran über. Borkum ist autofrei, somit kann man sein Auto zwar mitnehmen, muß es dann aber auf einem der öffentlichen Parkplätze stehen lassen. Vom Borkumer Hafen geht es mit einer wunderbaren Bimmelbahn in den Ort, das allein macht schon wirklich Laune.

Wir hatten eine traumhafte Ferienwohnung in Borkum Ort, nur ein paar Schritte weg von Bahnhof, Supermarkt, Bäcker und was man so braucht.

Was kann man unternehmen?

Wer sich erst mal einen Überblick verschaffen will, der kann auf den alten Leuchtturm klettern. Schwindelfrei sollte man allerdings gerade auf den letzten Metern sein.

Danach kann man links herum, rechts herum, ganz wunderbar am Meer entlang laufen. Oder einen Ausflug ins Ostland machen, wo einen Wiesen, Pferde und ein toller Spielplatz erwarten.

An einem der wenigen Sonnentage haben wir eine Bootsfahrt zu den Seehundsbänken mitgemacht. Man kann auch mit der Kutsche dorthin, aber schwimmend hat es uns besser gefallen, Perspektivwechsel inklusive.




An regnerischen Tagen kann man gut im Gezeitenland schwimmen gehen, und wenn man ohne Kind dort ist, auch die tolle Saunalandschaft nutzen.

Das sogenannte Kulturzentrum macht leider so gar nichts her. Abends werden dort zwar Kinofilme gezeigt, und es gibt einen nur mäßig ansprechenden Lesesaal, ansonsten besteht hier aber wirklich Bedarf für eine Modernisierung und damit vielleicht auch Belebung. Das "Conversationshaus" auf Norderney könnte da eine tolle Inspiration sein!

Ebenso dringend benötigt das kleine Aquarium eine Generalüberholung. Die Fische dort tun einem regelrecht leid, und hätte es eine Spendendose gegeben, wir hätten sicher etwas hineingeworfen.

Dafür ist die Uferpromenade gerade (fast) fertig renoviert worden, dort kann man toll sitzen und bei einem Kaffee oder Essen aufs Meer schauen. 

Das Größte für kleine Leute und wilde Plüschelche ist aber eindeutig ein Tag am Strand. Buddeln, laufen, Drachen steigen lassen, im Strandkorb sitzen. Haben wir auch gemacht, und dabei so viel Spaß gehabt!




Ins Meer hinein kann man natürlich auch, hat sich aber bei den Temperaturen nur der mutige Elch getraut - und hätte es fast bitter bereut, seht selbst! Uff, das war knapp! Der gemeingefährliche Fisch wurde selbstverständlich heldenhaft k.o. geschlagen, und danach gab es erst mal einen heißen Kakao auf den Schreck.



Insgesamt waren es aber schöne, erholsame Ferien, mit guter Luft für alle, und viiiiiel Auslauf für Babynella, die jeden Abend fix und foxi in ihr Bettchen fiel.

Wir kommen ganz sicher wieder!

Mein nächster Reisebericht wird Euch aus Mallorca erreichen, freut Euch schon mal - ich tu's auf jeden Fall!

Nasenstupser!
Euer Krümel


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